
Foto: Jeroen Teunen
Hunde-Friseure, Hunde-Mode, Mode-Hund, Hunde-Kollektionen – Der Hund ist “in”. Nicht nur Stars lieben ihre vierbeinigen Freunde, nein, auch der “Otto Normalverbraucher” vermag zuweilen die Treue des Hundes mehr schätzen als die des Menschen.
Auch der in Holland geborene Illustrator Jeroen Teunen ist ein absoluter Hunde-Fanatiker. Vor etwa drei Jahren erspähte er in seiner damaligen Heimatstadt Paris eine kleine, traurig dreinschauende Französische Bulldogge im Fenster einer Zoohandlung. Für ihn war es Liebe auf den ersten Blick, und obwohl Jeroens Finanzen es damals nicht wirklich zuließen, konnte er dem kleinen schwarz-weiß-gefleckten Bully nicht widerstehen und kaufte ihn mit gewagtem Einsatz dreier verschiedener Kreditkarten.
Den kleinen Bully taufte er Mr. Big – bis heute bereut er den Kauf der schnarchenden Fellnase nicht. Ganz im Gegenteil: Jeroens Begeisterung für die Französische Bulldogge steigt täglich. Mr. Big ist mittlerweile ein richtiger VIP: Auf dem Kinderkanal “KIKA” läuft Mr. Bigs eigene Promi-Show “Mr Big und die Stars”. Auch Jeroens Lifestyle hat sich seit gut zwei Jahren , nicht zuletzt dank der Gesellschaft seines schnaufenden Hunde-Kumpels, ziemlich geändert. So hat er sich auf Hunde-Portraits, insbesondere auf Bulldoggen-Portraits, spezialisiert. In der Berliner Art Scouts Gallery in der Sophienstrasse 25 in Berlin-Mitte stellt der begabte Künstler noch bis zum 21.Januar 2011 etwa 200 seiner großartigen Hunde-Portraits aus, die einen ganz besonderen Charme haben.
So kann der Besucher farbenfrohe und teilweise wirklich rührende Acryl-Gemälde bestaunen, die die “Hundis” in den verschiedensten Looks und Situationen zeigen. Mir persönlich hat es das Portrait einer kleinen schwarzen Bulldogge besonders angetan, die im roten Raumfahreranzug auf dem Mond sitzt und einen so herzerwämend anschaut, dass man das Bild sofort nach Hause mitnehmen möchte. Natürlich stehen Jeroens Kunstwerke auch zum Verkauf. Wer ein Portrait seines eigenen Wauzis haben möchte, sollte sich mit dem sympathischen “Dog Painter” Jeroen Teunen unbedingt in Verbindung setzen – es wird sich lohnen!


