15. März 2011 · in News und Trends · von Mode.net-Redaktion

30 Jahre Japanische Mode im Haus der Kunst München

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Japanische Mode im Haus der Kunst

Foto: hausderkunst.de

Dieser Tage ist Japan auch in Deutschland ein nahezu omnipräsentes Thema. Allerdings geht es dabei mehrheitlich um die verheerenden Konsequenzen der Naturkatastrophe, die die Menschen nicht nur in Japan selbst belastet und Angst schürt. Gut, dass es im Zusammenhang mit dem Land aber eben auch positive Meldungen gibt. Das Haus der Kunst in München widmet sich seit der vergangenen Wochen (04.03.2011) in einer neuen Ausstellung namens „Future Beauty. 30 Jahre japanische Mode“ den vergangenen drei Jahrzehnten japanischer Mode.

Das radikal Neue

Schon seit den 1980er Jahren sind japanische Designer international und eben auch hierzulande mit großer Begeisterung und regem Interesse aufgenommen worden. Der Grund für diese Begeisterung war vor allem darin zu sehen, dass die damaligen Vorreiter der neuen japanischen Mode wie Issey Miyake und Yohji Yamamoto in den 80er Jahren gänzlich neue Wege beschritten und gerade die europäische Modewelt mit ihren bisherigen Idealen auf den Kopf stellten. Bis heute kann diese Radikalität in Kunst und Mode als Meilenstein bezeichnet werden.

Mode und Kunst spielen eine Rolle

In der Ausstellung werden gut 130 Exponate aus Mode und Kunst präsentiert. Auch damalige Kataloge und Dokumentationen sind neben Kleidungsstücken und Aufnahmen von Modeschauen Teil der Ausstellung, in der sich Besucher einen bleibenden Eindruck der Avantgarde-Mode „Made in Japan“ verschaffen können. In ganz Europa hat es bisher keine vergleichbare Ausstellung gegeben.

Modische Trendsetter aus Japan

Vieles, was japanische Designer bereits vor rund 30 Jahren machten, begegnet Modefans heute wieder in den Used- und Vintage-Kollektionen vieler bekannter Labels: So etwa in Form ausgefranster Säume oder als Löcher in den Stoffen. Bevor die Ausstellung in die bayerische Landeshauptstadt kam, machte sie bereits in der berühmten Barbican Gallery in London Halt. Verantwortlich für Zusammenstellung und das gesamte Design der Ausstellung zeichnen Akiko Fukai und Sou Fujimoto. Letzt genannter ist wohl vor allem Architektur-Begeisterten wegen seines „Final Wooden House“ ein Begriff.

Die in mehrere Bereiche unterteilte Ausstellung „Future Beauty. 30 Jahre japanische Mode“ kann noch bis zum 19. Juni dieses Jahres bewundert werden.

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