6. Juli 2010 · in Menswear · von Mode.net - Redaktion

Glücks-Pulli: Jogi Löw setzt auch gegen Spanien auf blauen Baby-Kaschmir

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Foto: Strenesse.com

Deutschland hat einen neuen WM-Glücksbringer: Den blauen Baby-Kaschmir-Wunderpulli von Jogi Löw, der bis jetzt bei jedem glorreichen Sieg dabei war: Zuerst das 4:0 gegen Australien, dann 4:1 gegen England und jetzt der Sieg gegen Australien mit vier Toren. Jogi Löws blauer Pulli ist spätestens seit dem letzten Spiel zum Glückspulli der DFB-Elf geworden. Aberglaube gehört eben zum Fußball wie Vuvuzela und Bier zum Jubeln. Und so kommt es, dass ein Pulli für 199 Euro vom Modelabel Strenesse derzeit zum Erfolgssymbol der WM stilisiert wird.

Jogi darf jetzt nichts mehr dem Zufall überlassen. Teammanager Oliver Bierhoff, Assistent Hansi Flick und Torwarttrainer Andreas Köpke zwingen ihn angeblich sogar dazu, den Vier-Tore-Pulli im Halbfinale gegen Spanien zu tragen. Und waschen darf er ihn auch nicht mehr. Löw hat also keine andere Alternative, als bis zum Finalspiel den Pulli überzustreifen. Und der sitzt eben wie angegossen. Egal, ob Jogi aus lauter Wut über verpasste Torchancen die Hände in die Höhe reißt oder sich in Siegerpose ablichten lässt.

Auch gegen Ghana und Serbien machte Jogi Löw eine Top-Figur – die Spieler auf dem Feld hingegen jedoch umso weniger. Ergebnis: gegen Serbien verloren und gegen Ghana nur mit Mühe und Not gewonnen. Schuld daran war eindeutig Jogis Outfit, denn der blaue Pulli glänzte durch Abwesenheit.

Foto: Strenesse.com

Für das Spiel gegen Ghana wählte unser Bundestrainer eine edle schwarze Caban-Jacke aus Baumwolle (übrigens gerade bei Strenesse um 30 Prozent auf 321 Euro reduziert) und einen dazu passenden Schal. Darunter trugen Löw und Flick das weiße, eng anliegende „Hemd der Nation“ von Strenesse, das schon vor vier Jahren (ja wieder diese Zahl) für einen regelrechten Mode-Hype sorgte. Auch die blaue Strickjacke gegen Serbien brachte leider kein Glück. Jacke, Hemd und Cardigan wird Löw jetzt hoffentlich im Schrank lassen – die wollen wir nicht mehr sehen, zumindest nicht während der WM. Aus dem „Hemd der Nation“ ist jetzt nämlich der „Pulli der Nation“ geworden.

Während des Sommermärchens 2006 fing übrigens alles an: Seitdem gilt Jogi Löw als Stilikone unter den Fußballern. Selbst David Beckham kann da nicht mithalten. Trainer und Co-Trainer erschienen stets in identischen Outfits im Stadion. Bald kam raus: Jogi war es, der jeden Morgen die Kleidung auswählte. Und weil´s 2006 schon so schön war, scheinen sich Jogi Löw und Hansi Flick auch während dieser WM gemeinsam in der Ankleide den Zwillings-Look für die kommenden Spiele zurecht zu legen.

Also bitte noch zweimal Baby-Kaschmir, und wir haben die Weltmeisterschaft in der Tasche! Dann kann Jogi mit seinen Jungs und ganz Deutschland feiern – und der Pulli endlich in die wohlverdiente Wäsche.
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