René Lacoste

René Lacoste

René Lacoste wird am 2. Juli 1940 in Paris geboren. Seine Eltern sind wohlhabend. Mit 15 Jahren begeistert er sich für das Tennisspiel und muss seinen Vater lange überreden, bis es ihm gestattet wird. Der strenge Vater setzt René Lacoste ein Ultimatum: Innerhalb von fünf Jahren muss es René im Tennis zum Weltklassespieler bringen.

Der ehrgeizige René Lacoste wird vom Ultimatum seines Vaters angestachelt und überspielt sein fehlendes Talent mit viel Disziplin. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Paris 1924 dominiert René Lacoste das internationale Profitennis. Lacoste gewinnt die French Open und US Open. Er kam ins Wimbledon-Finale. Aufgrund einer Lungenkrankheit beendet er seine Karriere im Profitennis im Alter von 25 Jahren und wendet sich einem anderen Metier zu: der Mode.

Im Jahr 1933 gründet René Lacoste mit einem Geschäftspartner die gleichnamige Firma Lacoste. Der ehemalige Tennisspieler bringt ein weißes Polohemd heraus und lässt es in Massenproduktion fertigen. Lacoste, der als Tennisspieler den Spitznamen „le crocodile“ trug, lässt sich von einem Freund ein Krokodil zeichnen und bestickt alle Poloshirts mit seinem Logo.

Bis in die 50er Jahre ist das Lacoste Polohemd nur in Weiß erhältlich und erlangt in den 70er Jahren Weltruhm: Bernard Lacoste, der Sohn des Firmengründers, übernimmt die Bekleidungsfirma und führt die Tradition mit Tennishemden in verschiedenen Farben fort.

Das Unternehmen Lacoste hat seinen Sitz in Paris und ist weltweit für sportive Bekleidung bekannt. Neben Textilien bietet Lacoste auch Schuhe, Parfüms, Lederwaren, Brillen und zahlreiche Accessoires an. Bis heute tragen alle Produkte aus dem Hause Lacoste das weltbekannte Krokodil-Logo ihres Firmengründers René Lacoste mit dem weit aufgerissenen Maul.

Das Label Lacoste führt als erste Modemarke ein sichtbares Logo als Erkennungsmerkmal ein: das legendäre Krokodil. Lacoste ist weltweit in über einhundert Ländern vertreten und betreibt über 800 Boutiquen. René Lacoste heiratet eine Golfspielerin und bekommt mit ihr drei Kinder. Er verstirbt im Jahr 1996 in Frankreich. Sein Sohn Bernard gibt die Firmenleitung 2005 an seinen Bruder Michelle Lacoste ab. Bernard Lacoste verstirbt 2006.

Das Unternehmen Lacoste macht heute weltweit mehr als eine Milliarde Euro Umsatz und lässt teilweise noch in Frankreich fertigen.

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