Schöne Schummelei: Haarverlängerungen mit Extentions, Clip Ins und Co.

8. Februar 2010 · in Frisuren

Foto: www.hairdo.de

Wer kennt das nicht – sieht man Frauen mit langer, glänzender Wallemähne kommt doch mal ein bisschen Haar-Neid auf. Denn die eigenen Haare werden im seltensten Fall so lang und schön, wie man sie gerne hätte. Doch keine Bange; hier gibt es einige Tricks, um ganz unauffällig zu schummeln, und zwar mit Extentions, Clip Ins, Haarteilen und Co.

Am bekanntesten sind wohl die klassischen Extentions, bei denen das Fake-Haar ans eigene Haar angeschweisst wird. Hält einige Monate. Vorteil: Die Haare können erstmal nicht rausfallen. Nachteile: Ziemlich teuer, die Haare werden schnell strohig, weil sie ja immer mitgewaschen werden, und vor allem: Das eigene, echte Haar leidet massiv. Es wird brüchig und dünn.

Viel besser sind da so genannte Clip In-Extentions; diese Zauberteilchen werden einfach mit kleinen Kämmchen ans eigene Haar geclipst, welches dann darüber gekämmt wird. Bei Clip Ins bleiben die Haare sehr lange schön, weil sie nicht gewaschen werden. Einziger Nachteil: Sollte einem Herren oder sonst wem einfallen, an den Haaren zu ziehen, könnte er schnell ein paar Strähnen in der Hand haben …

Foto: www.hairdo.de

Man kann Extentions auch ankleben, mit einem Spezialkleber werden sie auf gescheitelte Partien der Kopfhaut geklebt. Auch hier werden die Haare aber durch das Waschen beansprucht. Hält dafür besser als Clip Ins.

Eine weitere Möglichkeit für die schnelle Mähne sind Haarteile um Anstecken, aber hier Vorsicht, sie sehen schnell billig und nach Go Go-Girl aus. Doch wenn man die Farbe und Struktur der Haare richtig wählt, gehen auch mal Haarteile, besonders zum Ausgehen eine günstige Alternative für ab und zu mal lange Haare. Hier sind die Haare aber so gut wie immer aus Kunsthaar.

Bei dauerhaften oder oft getragenen Haarverlängerungen sollte man zu Naturhaar greifen, am besten ist indisches so genanntes Remy-Haar. Keine Bange, die Zöpfe werden den Inderinnen bei religiösen Ritualen abgeschnitten, man klaut also niemandem die Mähne.

Auch Stars wie Lindsay Lohan, Kim Kardashian, Miley Cyrus, Vanessa Hudgens, Cheryl Cole und Lauren Conrad schwören auf ihre sexy Fake-Mähnen.

Sind die nämlich gut gemacht, sind sie keinesfalls als künstlich zu erkennen. Jessica Simpson hat gleich einen Geschäftszweig daraus gemacht und verkauft mit ihrem Friseur-Freund Ken Paves Clip In-Extentions.

Auch in Afro-Shops findet man Clip Ins, Extentions und Co, hier oft günstiger als anderswo.

Na dann mal viel Spaß mit der Traummähne!

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